Berlin - Der Umbau der City-West nimmt weiter Gestalt an. Am Donnerstag wurde der erste Spatenstich für den Umbau der Hertzallee vorgenommen. Damit soll sich der Campus Charlottenburg, bestehend aus den Universitäten TU und UdK, sowohl in Richtung Zoo als auch in Richtung Ernst-Reuter-Platz öffnen.

1,3 Millionen Euro stehen für die Umgestaltung der autofrei geplanten Straße zur Verfügung: eine Million Euro hat der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf aus dem Bund-Länder-Programm „Aktives Zentrum“ bekommen, 350.000 Euro steuert die Technische Universität bei.

Der am Donnerstag offiziell gestartete erste Bauabschnitt betrifft den Abschnitt zwischen Fasanenstraße und TU-Mensa. In weiteren Abschnitten soll eine Sichtachse zum Ernst-Reuter-Platz entstehen. Dafür muss ein Gebäude des TU-Instituts für Bergbau und Hüttenwesen am Ende der Hertzallee umgestaltet werden. Das Uni-Gebäude soll ein gläsernes Erdgeschoss erhalten, das den Blick freigibt.

Geplant war ein Riesenrad

Noch nicht geklärt ist weiterhin die Zukunft auf dem östlichen Abschnitt der Hertzallee Richtung Bahnhof Zoo. Das Gelände neben dem Wirtschaftshof des Zoos, wo bis vor einigen Jahren ein Riesenrad gebaut werden sollte, gehört seit Ende vorigen Jahres dem Münchner Immobilienentwickler Reiß und Co. Land und Bezirk wollen dort Wohnungsbau sowie Flächen für die TU, zuletzt war auch der Bau einer Unterkunft für Flüchtlinge ins Gespräch gekommen. Der Investor hat sich bisher nicht öffentlich zu seinen Plänen geäußert.