Berlin - Ein Beben geht durch die Unterwelt. Das hat zwei Gründe. Erstens: Seit französische Ermittler im vergangenen Jahr ein kriminelles Chat-Netzwerk hackten, können Schwerkriminelle in ganz Europa nicht mehr ruhig schlafen. Einige wurden auch vorzeitig aus dem Bett geholt, als am Donnerstagmorgen Beamte der GSG9 und des Berliner SEK in 22 Objekte eindrangen und Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckten. Zwei Männer im Alter von 44 und 22 Jahren, die zu einem bekannten arabischen Clan gehören, wurden verhaftet. Ihnen und einem weiteren 22-jährigen Deutschen, der bereits in Haft sitzt, werden organisierter Drogenhandel und Handel mit Kriegswaffen wie Maschinenpistolen sowie Körperverletzung vorgeworfen.

Zudem soll der 44-Jährige eine Marihuana-Plantage und ein „Kokain-Taxi“ betrieben haben. Deshalb durchsuchten Brandenburger Polizisten in Neuhardenberg, südlich von Berlin, eine Lagerhalle. Dort sollen Drogen verschiedener Art gelagert gewesen sein, von Marihuana über Kokain bis Heroin.

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