Berlin - Für hauptstadterprobte Clubgänger ist der Lützowplatz an der Grenze von Schöneberg zu Tiergarten Wüste, für Freunde der Bar-Kultur gilt das überhaupt nicht. Das liegt an Harry’s New York Bar im Grand Hotel Esplanade, der Bar am Lützowplatz und an der Trompete, alles Ort des gepflegten Trinkens. Hipster-Kultur geht anders. Dabei war die Trompete im Jahr 2000 mit viel Pomp gestartet. Ben Becker, Lebemann mit Punk-Vergangenheit, wollte einen eleganten Nachtclub mit dem Flair der Zwanziger Jahre etablieren, in dem Schauspieler, Sänger und Maler verkehren. Mit dabei war auch Tresor-Macher Dimitri Hegemann, auf der Suche nach einem erwachsenen, künstlerischen Umfeld für Techno. Mit Bar- und Clubbetrieb an sieben Abenden in der Woche wollten sie das darbende West-Berliner Nachtleben beleben. Dass das nicht gut funktionierte, wurde bald klar.

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