Berlin - Die Globalisierung macht auch vor dem alternativen Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg nicht Halt. Wo die Ur-Einwohner mit solcherart Kapitalismus-Symbolen heftig zu fremdeln pflegen. Man erinnere sich noch an den Sommer 2007, als an der Wrangelstraße die erste Kreuzberger Burger-Brater-Filiale öffnete und prompt einen Glaubenskrieg ums Essen und die Probleme der Dritten Welt auslöste. Als ein Jahr später der US-Milliardär Phil Anschutz eine seiner Veranstaltungs-Arenen am Ostbahnhof in Friedrichsthain eröffnete, wurde der Protest handgreiflich  - ein riesiges Polizeiaufgebot musste die Eröffnungsgala schützen.

Ärger verursachte auch Deutschlands berühmtester Autobauer, der neben der Großhalle am Ostbahnhof seine neue Vertriebszentrale errichtet und diese zudem mit dem symbolischen Stern  schmücken wird. Ähnliche Diskussionen könnten sich jetzt wiederholen: Der US-Brause-Multi Coca-Cola verlegt seinen Deutschland-Sitz in den Osthafen nach Friedrichshain.

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