Florian hat nicht viel Zeit zum Reden. Er will die nächste Bahn bekommen. In dem engen Wohnwagen gleich vor der Bahnhofsmission in der Charlottenburger Jebensstraße hat sich der 22-Jährige gerade einen kleinen Stapel Zeitungen abgeholt. Der Wohnwagen ist eine von drei Ausgabestellen der in Zügen und auf Bahnhöfen verkauften Obdachlosenzeitung „strassenfeger“ und der blasse, fröstelnde Mann mit den strähnigen, blonden Haaren einer von über 1 000 eingetragenen Verkäufern. Florian weiß, dass die seit diesem Montag vertriebene Januar-Ausgabe eine ganz besondere ist: „Schon seit Tagen fragen mich die Leute nach dem Comic.“

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