Betrüger haben in der Corona-Pandemie kräftig abgesahnt. Mit Stand 2. Mai dieses Jahres ist durch Betrug in Berlin ein Gesamtschaden von fast 142 Millionen Euro entstanden. Derzeit würden im Zusammenhang mit Corona-Betrug etwa 10.000 Ermittlungsverfahren geführt, sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses.

379 Ermittlungsverfahren führt die Polizei demnach in Zusammenhang mit betrügerischen Abrechnungen durch die Betreiber von Testzentren. Hierbei sei von einem Schaden von mindestens 25 Millionen Euro auszugehen, sagte Spranger. Ein kostenloser Bürgertest wird vom Staat bezahlt. In vielen Fällen hatten Betrüger Tests abgerechnet, die es gar nicht gab.

Rund 2400 Verfahren führt die Polizei zudem wegen gefälschter Impfnachweise oder Attesten zu Maskenbefreiungen.