Berlin - Waren die Verbote der Corona-Demonstrationen am letzten August-Wochenende gerechtfertigt? Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik verteidigte am Montag im Innenausschuss die Verbote durch die Polizei und auch das rabiate Vorgehen ihrer Beamten. Die Teilnehmer würden regelmäßig die gesetzlichen Regelungen zum Schutz vor Infektionen nicht akzeptieren, begründete sie. „Bei den sogenannten ‚Querdenkern‘ ist es ein Markenzeichen, ein erklärtes Ziel, keinen Mund-Nase-Schutz zu tragen.“

Es habe auch „eine stattliche Zahl“ von Versammlungen aus der „Querdenker“-Szene gegeben, die entsprechend der Regeln ihren Protest auf die Straße gebracht hätten. Auf dem Alexanderplatz etwa habe es so eine Veranstaltung gegeben, bei der Maske getragen wurde. „Das war prima, da gab’s kein Problem“, so Slowik. „Aber wenn die Ansage schon im Vorfeld kommt, dass man sich nicht an die Regeln halten wird, habe ich als Polizei keine andere Möglichkeit, als einzuschreiten.“

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