Berlin - Seit dem 27. Dezember 2020 sollen die Berliner gegen Corona geimpft werden. 5000 Menschen, so das gesetzte Ziel, könnten täglich das Serum erhalten. Doch die Realität sieht anders aus: Von den sechs Impfzentren ist derzeit nur eines im Einsatz – die Arena Berlin in Treptow. Impfstoffmangel sei ein Grund für das schleppende Vorankommen, heißt es. Nun beklagt eine Berliner Ärztin: Schuld sei außerdem mangelnde Organisation beim Senat. Von der Senatsverwaltung würden zu wenig Impf-Einladungen verschickt.

Die Berliner Oberärztin Friederike Danne arbeitet normalerweise als Kinderkardiologin im Deutschen Herzzentrum Berlin. Am vergangenen Sonnabend ließ sie sich als Impfärztin in der Arena Berlin einteilen. „Ich war um 8.30 Uhr da, um 9 Uhr sollten die Impfungen beginnen. Vor Ort war alles wunderbar", erzählt sie. „Die Logistik, organisiert vom Deutschen Roten Kreuz mit Hilfe der Bundeswehr, ist gut, die Menschen werden fachgerecht betreut. Doch wir hatten fast nichts zu tun“, sagt sie der Berliner Zeitung.

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