Wirtin Monique M. in ihrer Kneipe Attenzione in der Oderbruchstraße.
Foto: Berliner Zeitung/Andreas Klug

Berlin - Sie gehören zu den größten Verlierern der Corona-Krise, konnten sich in den vergangenen Monaten nur leicht vom Lockdown erholen. Nun trifft es die Wirte, Bar-Betreiber und Gastronomen der Stadt erneut hart. Ab Sonnabend gelten wieder neue Regelungen, unter anderem eine Sperrstunde, die es verbietet, Bars und Kneipen zwischen 23 Uhr und 6 Uhr zu öffnen. Wer die Wirte in Berlin fragt, hört nach den neuen Entscheidungen des Senats überall vor allem zwei Dinge: Wut und bittere Enttäuschung.

Sie schlossen über Monate, sie öffneten wieder, sie investierten viel Geld in die Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen, in Masken und Desinfektionsmittel-Spender. Immer in der Hoffnung, wieder Geld verdienen und die Krise so besser meistern zu können. „Wir haben getan, was wir konnten – und uns an alle Regeln gehalten“, sagt Enrico Adamowicz. „Wir haben Gästelisten geführt, in Hygiene investiert, Federn gelassen. Aber wofür?“

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