Berlin - Berliner Frauen haben unter der Pandemie stärker gelitten als Männer – finanziell, beruflich und gesundheitlich. Das ist das Ergebnis einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB), die im Auftrag der rot-rot-grünen Regierungskoalition angefertigt wurde. „Die Corona-Krise ist die größte Krise, die Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg bewältigen muss“, sagte Frauensenatorin Dilek Kalayci (SPD) bei der Vorstellung der Studie vor einigen Tagen in Berlin. Die Ergebnisse werden Ende September vollständig veröffentlicht.

In Krisenzeiten zeigt sich, wie eine Gesellschaft funktioniert, wer sich durchsetzen kann, wessen Interessen vernachlässigt werden. Schon im vorvergangenen Frühjahr gab es Warnungen, dass die Pandemie, die zu diesem Zeitpunkt gerade erst begonnen hatte, die Frauen und den Feminismus um Jahrzehnte zurückwerfen werde. Das schien damals übertrieben, inzwischen gibt es aber immer mehr Untersuchungen, die belegen, dass die Pandemie Frauen und vor allem Mütter zurückwirft.

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