Berlin - Trotz Lockdown dürfen Zoo und Tierpark öffnen. Das ist dann aber auch schon die einzig gute Nachricht. Denn die Corona-Krise hat die beiden Berliner Tiergärten hart getroffen, die nun in diesem Jahr mit enormen Einnahmeeinbußen zu kämpfen haben. Die Erlöse aus den Ticketverkäufen fehlen, um die laufenden hohen Betriebskosten der Einrichtungen decken zu können. „Um sie zu kompensieren, müssen wir bereits auf unsere Ersparnisse der vergangenen Jahren zurückgreifen, die eigentlich für Bauvorhaben eingeplant waren“, sagt Direktor Andreas Knieriem im Gespräch mit der Berliner Zeitung.

Das sei nun im Zoo der Fall. „Dort wollten wir 2021 die Planungen für die Umgestaltung des Hauses und der Außenanlagen für die Primaten angehen“, sagt Knieriem. „Ein neues, zeitgemäßes Zuhause für die Menschenaffen ist uns besonders wichtig. Das Gebäude ist alt und dringend sanierungsbedürftig.“ Man könne davon ausgehen, dass das Vorhaben einige Millionen Euro kosten werde, die der Zoo ohne Zuschüsse aus eigener Tasche bezahlt. „Da wir aber nun mit den Rücklagen unsere Verlusten abdecken müssen, wird sich dieses Projekt womöglich verschieben.“

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