Coronakrise in Berlin: Der BVG fehlen fast 230 Millionen Euro in der Kasse  

Auch im zweiten Pandemie-Jahr steht der Betrieb vor Problemen. Zwar kommen wieder mehr Fahrgäste, doch das Finanzloch wird größer und die Schulden steigen.

Am U-Bahnhof Eberswalder Straße unterquert eine Straßenbahn das Viadukt der U-Bahn. Das Durchschnittstempo der Berliner Tram ist seit 2017 gesunken. 
Am U-Bahnhof Eberswalder Straße unterquert eine Straßenbahn das Viadukt der U-Bahn. Das Durchschnittstempo der Berliner Tram ist seit 2017 gesunken. imago/Jürgen Ritter

Berlin-Weniger Fahrgäste, weniger Einnahmen: Corona hat den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) eine schwere Krise beschert. Nun zeigen aktuelle Zahl, dass die Herausforderungen auch im zweiten Jahr der Pandemie andauern. Zwar hat die Zahl der Fahrgäste zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Viruskrankheit wieder die 80-Prozent-Marke überschritten, und auch die Talfahrt bei der Zahl der Umweltkarten-Abos ist erst einmal gestoppt, wie das Landesunternehmen mitteilte. Doch das Finanzloch dürfte in diesem Jahr noch größer ausfallen als 2020. So wird erwartet, dass Corona der BVG in diesem Jahr im Vergleich zum Plan eine Lücke von fast 230 Millionen Euro bescheren wird, die geschlossen werden muss. Die Prognosen zeigen auch, dass die Schulden weiter wachsen - wegen hoher Investitionen. Am Ende des Jahres könnte die BVG nach Informationen der Berliner Zeitung mit über 1,3 Milliarden Euro in der Kreide stehen.

Unbegrenzt weiterlesen.

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € im Monat nur 0,50 € pro Woche für die ersten 6 Monate
  • Jederzeit kündbar
0,50 € / Woche
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
16,99 € / Monat
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • Wochenendausgabe in Ihrem Briefkasten
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
19,99 € / Monat