Nur wenige Menschen gehen um 12:20 Uhr mittags über den zentralen Alexanderplatz im Ostteil von Berlin.
Foto: dpa/Foto: Michael Kappeler

Berlin-Mitte - Berlin-Alexanderplatz zur Mittagszeit. Normalerweise herrscht hier ein ziemliches Gewusel. Im Laufe des Tages passieren den Alex 350.000 Menschen, mehr als Bonn Einwohner hat. Jetzt sieht man zur Mittagszeit nur ein paar verstreute Fußgänger in weitem Abstand voneinander. Corona scheint Deutschlands Städte zu entvölkern.

Für viele ist es ein merkwürdiges Gefühl, wenn sie jetzt vor die Tür treten. Ein bisschen wie an einem Sonntag: Kaum Verkehr auf den Straßen, wenig Leute unterwegs. Aber es ist auch wieder anders: Spielplätze sind mit Flatterband abgesperrt. Und manche Läden haben nicht nur geschlossen, sondern auch die Auslagen aus den Schaufenstern geräumt. Sie rechnen offenbar nicht mehr damit, in absehbarer Zeit wieder öffnen zu können.

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