Cottbus - Die Lage ist wirklich perfekt. Mitten in der Fußgängerzone in der Spremberger Straße, im historischen Zentrum der Stadt steht die hübsche Schlosskirche. Ringsherum erstreckt sich eine kleine Piazza mit Lindenbäumen. Auf den Bänken vor dem weißen Gebäude sitzen Menschen in der Sonne und genießen die Atmosphäre. Hugenotten schufen diese schmucke kleine Kirche vor mehr als 300 Jahren. Jetzt soll das Haus seine Religion wechseln. Aus der Kirche soll eine Synagoge werden – ein jüdisches Gebetshaus – die erste Synagoge nach dem Holocaust überhaupt in Brandenburg. Während in Potsdam seit Jahren über einen Synagogenneubau gestritten wird, kommt Cottbus durch einen glücklichen Zufall sehr unkompliziert an ein jüdisches Gotteshaus.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.