Der kalte Wind pfeift ordentlich auf diesem Platz zwischen Möwenweg, Rudower Straße und Laubsängerweg im Neuköllner Ortsteil Buckow. Aber es sind nicht die Böen, die der Frau in Jeans und schwarzem Mantel an diesem ersten Mittwoch im April die Tränen in die Augen treiben. Melek Bektaş weint, und immer wieder dreht sie sich weg, um sich verstohlen die Wangen zu trocknen. Doch sie will reden, an diesem Ort. „Hier ist es schön, aber hier tut es auch besonders weh“, sagt sie leise. Sie würde viel dafür geben, wenn es diesen Platz nicht gebe, dieses Denkmal, das dort steht und das ihrem Sohn gewidmet ist.

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