Die Hindernisläufe der Neuzeit heißen Strongman Run, Braveheart Battle oder No guts no Glory. Mit dem guten alten Hürdenlauf auf der Aschenbahn haben sie nichts gemein, eher könnte man sie als böse Schwester des Crosslaufs bezeichnen. Die Berliner Variante des Spektakels nennt sich „Cross Challenge“. Am Sonntag gehen 1500 Läufer am Berliner Stadtrand nahe Groß Glienicke an den Start. Mit gut zwei Dutzend Hindernissen hat der Veranstalter, die Event GmbH des Sportclub Charlottenburg (SCC), den 13 Kilometer langen Rundkurs in der Döberitzer Heide gespickt – Schlammgrube inklusive.

„Schmutzfink? Dreckskerl? Wildschwein?“, fragt die Internetseite zur Cross Challenge, um sogleich mit umfänglichen Warnungen aufzuwarten: etwa vor dem schwierigen Untergrund, der fortwährenden Gefahr des Ausrutschens, Stürzens, Stolperns oder Umknickens sowie vor den Kletter- und Wasserpassagen, die eine außerordentliche körperliche Fitness erforderten. „Aussteigen ist immer möglich und keine Schande“, heißt es.

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