So sieht die Route des CSD 2019 aus:

Die Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor

Nach dem 6,3 Kilometer langen Marsch durch Berlin treten am Brandenburger Tor ab schätzungsweise 16 Uhr viele namhafte Künstler auf: US-Popsängerin Pink und Ex-Spice-Girl Melanie C., die Schlager- und Szenelegende Marianne Rosenberg, DJ Felix Jaehn, Rapperin Sookee, MIA., Sebastian Raetzel, MALONDA.

Alternativdemo Radical Queer March Berlin

Start: Mariannenplatz, Sonnabend 18 Uhr

Zwischenkundgebung an der S-Bahn-Brücke Warschauer Straße um 19 Uhr, Ende Rigaer Straße

Der Radical Queer March ist eine alternative Demonstration zum CSD. Auch 50 Jahre nach Stonewall sei der Kampf um Existenzberechtigung für viele Queers immer noch Alltag, heißt es in der Einladung. „Leider ist von diesem Kampf auf dem großen Berliner CSD nicht mehr viel zu sehen. Zwischen Bundeswehr, Axel Springer Verlag und Bayer AG scheint es hier kaum mehr möglich, an das radikale politische Erbe anzuknüpfen.“ Mit dem Radical Queer March wolle man das ändern. Das Motto lautet: „Let’s get critical – Pride is political!“

Wer im Anschluss lieber im Club feiern möchte, hat folgende Möglichkeiten:

SchwuZ CSD-Party ab 22 Uhr in der Rollbergstraße 26 in 12053 Berlin

Elf Berliner DJ-Größen treten auf der traditionellen After-Pride-Party im SchwuZ auf, vor allem mit Pop und House. Mit dabei: Jurassica Parka.  

Afterpride ab 22 Uhr im Tresor, Köpenicker Str. 70 in 10179 Berlin

Auf fünf Floors legen die DJ-Kollektive Buttons, Herrensauna and Same Bitches auf. Aus Pittsburg reist das DJ-Team Honcho an. 

Carneball Bizarre ab 23 Uhr im KitKatKlub, Köpenicker Str. 76 in 10179 Berlin

Die legendäre Party im Kitkat mit viel Nacktheit und ausgefallen Kostümen.

CSD Main Party – Unity ab 22.30 Uhr im Ritter Butzke, Ritterstrasse 26 in 10969 Berlin

„We had to fight to dance!“ ist das Motto der CSD-Hauptparty, die dieses Jahr im Ritter Butzke stattfindet. Tatsächlich gibt es viele Tanzformen, die explizit von und für die homosexuelle Community erfunden wurden: zum Beispiel das Voguing, bei dem sich Männer extrem feminin und sexy bewegen. Erfunden hat’s die schwule Szene in New York in den 80ern.

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CSD Lesbian Party – LIQUID ab 21 Uhr im Musik & Frieden, Falckensteinstr. 48 in 10997 Berlin

Oft wurde der CSD als „Schwulenparade“ kritisiert. Die CSD Lesbian Party Liquid will die Sichtbarkeit von Lesben erhöhen und ruft Lesben, Dykes, Transfrauen sowie heterosexuelle Verbündete zur Vernetzung und zum Feiern auf. Es legen auf die DJanes Gina-G, Miss Mo, Sara Moshiti, Marsmaedchen und Sam Sontie. 

CSD Klubnacht ab 23.59 Uhr im Berghain, Am Wriezener Bahnhof in 10243 Berlin

Das Berghain war in den 90ern einer der ersten Orte, der schwule Fetisch- und Sexpartys ausrichtete. Heute ist der Technoclub
weltbekannt, die Schlangen lang, die Türsteher unnachgiebig. Die CSD Klubnacht startet ab 23.59 Uhr, freuen darf man sich hier live auf Hercules & Love Affair oder DJs wie Kim Ann Foxman.