Berlin - Eine weiße Wange? Das geht so nicht. Ein Mann malt seinem Freund mit einem bunten Stift einen Regenbogen ins Gesicht. Der junge Mann hält lächelnd still, während Freddie Mercurys Stimme durch die Boxen zu hören ist: „I want to break free.“ Der Regenbogen – er ist Symbol für die LGBT-Szene, die Abkürzung, die all die Menschen zusammenfassen soll, die schwul, lesbisch, transsexuell, bisexuell, transgender oder queer sind.

Schon in der U-Bahn sieht man Fahnen, die über Schultern flattern, an den Fassaden hängen sie, Anwohner wedeln mit Fähnchen von den Balkonen. Alle drängen zum Kudamm: Menschen mit Glitzersteinchen im Gesicht, mit ultrahohen Highheels an den Füßen oder Statement-Shirts, die auffordern, sich zu lieben.

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