BerlinNeue Hoffnung auf eine möglichst schnelle und umfassende Versorgung mit Corona-Impfstoff kommt aus Deutschland. Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac wird mit dem Pharmakonzern Bayer zusammenarbeiten und hofft, seinen Corona-Impfstoff dadurch noch in diesem Sommer einsetzen zu können. Beide Unternehmen haben einen Kooperations- und Servicevertrag unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird das Leverkusener Unternehmen, dessen Pharmasparte in Berlin angesiedelt ist, Curevac bei der weiteren Entwicklung und Bereitstellung des Covid-19-Impfstoffkandidaten namens CVnCoV unterstützen.

„Wir freuen uns, Curevac bei der Weiterentwicklung und Bereitstellung seines Covid-19-Impfstoffkandidaten maßgeblich unterstützen zu können“, sagte Stefan Oelrich, Chef der Division Pharmaceuticals. „Wir stellen unsere Fähigkeiten und Netzwerke zur Verfügung, um dazu beizutragen, diese Pandemie zu beenden.“ Tatsächlich wird Bayers gesamte Pharmasparte (Umsatz 2019: 18 Milliarden Euro) vom ehemaligen Schering-Komplex in Wedding aus geführt. Dort arbeiten etwa 5000 Beschäftigte, von denen etwa 2000 im Forschungs- und Entwicklungsbereich tätig sind. Erst vor einem Jahr hatte sich ein weiteres Forschungsunternehmen dort angesiedelt und den Standort ausgebaut.

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