BerlinWas bisher geschah in der Serie „Apokalypse Brandenburg“: intensiver Vulkanismus, Überflutung durch das Zechsteinmeer, Austrocknen bis zur Buntsandsteinwüste, dann wieder Muschelkalkmeer, Jurameere, starke Tektonik, Kreidemeer, Braunkohlewälder, kilometerdicke Eisbedeckung – umwälzende Ereignisse, so geschehen, und geordnet in chronologischer Reihenfolge.

Solche Dramatik ahnt man angesichts der harmlosen, mild geformten märkischen Streusandbüchse nicht. Die heutige Oberflächengestaltung haben aus Skandinavien vordringende Gletscher geleistet, zuletzt waren sie in der Weichsel-Eiszeit am Werk, die vor rund 100.000 Jahren begann und vor etwa 10.000 Jahren endete. Wohin wir auch am Wochenende fahren, immer haben wir einen Teil der glazialen Serie vor Augen: Grundmoräne, Endmoräne, Sander, Urstromtal - mal Hügel, mal Seen und Rinnen, mal breite Flussniederungen. Alles sieht so aus, als müsse das so bleiben. 

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