Berlin - Irgendwann ist jeder mal dran. So ungefähr formuliert es Frank Stubenrauch am Montag am Telefon. Er ist Pressesprecher des Kreises und meint die hohe Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 positiven Corona-Fällen auf 100.000 Einwohner, die der Landkreis derzeit zu verzeichnen hat. Stubenrauch meldet sich erst am Abend. Irgendwann ist eben relativ. Und die Aufregung groß in der Region.

Das Thema gilt als delikat, denn Inzidenzen sind die Kenngröße, von der Lockerungen im Lockdown abhängen. Die allgemeine Tendenz bewegt sich in Deutschland auf die 50 zu, die politische Debatte kreist bereits um den Wert 35, Lothar Wieler, Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI), brachte zehn Fälle auf 100.000 Einwohner als Grenze für Erleichterungen ins Gespräch.

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