Schnell, immer schneller: Wenn die Straßen frei sind, treten auch Berliner Autofahrer kräftiger als erlaubt aufs Gaspedal. Einer von ihnen hat es übertrieben – und musste vor Gericht eine Niederlage kassieren.
Foto: Frank Sorge/imago (Symbolbild)

Berlin - Marcus Gülpen ist angetan. „Das ist eine mutige, eine spannende Entscheidung“, sagt der Rechtsanwalt, der den Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) Berlin-Brandenburg als Clubsyndikus berät. Das Kammergericht hat entschieden, dass ein Kraftfahrer von der Frau, die ihm die Vorfahrt genommen hat, trotz schwerer Verletzungen kein Schmerzensgeld bekommt – weil er gerast ist. „Das weicht von bisherigen Urteilen ab“, schätzt Gülpen ein. „Die Botschaft ist klar: Raser werden nicht geduldet.“

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