Berlin - Die größten Berühmtheiten des Berliner Speiseplans sind Proletarier aller möglichen Länder: Die Bockwurst erfand 1889 der jüdische Fleischer Benjamin Löwenthal im Karree Friedrich-, Krausen-, Mauerstraße als feine Brühwurst aus Kalbs- und Rindfleisch, die die Berliner (bald als Schweinswurst) gern zum Bockbier verdrückten. Schlachter Max Brückner aus dem Erzgebirgsort Johanngeorgenstadt fabrizierte in Spandau Wurst ohne Darm, zu der die Charlottenburgerin Herta Heuwer 1949 eine Sauce mixte und würzte, wodurch die Currywurst in die Welt kam. Den Berliner (Pfannkuchen) erfand der Legende nach ein Zuckerbäcker, der nicht als Kanonier für Friedrich den Großen taugte, aber als erfinderischer Feldbäcker bei der Truppe blieb.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.