Berlin - Ob in Kneipen, Geschäften oder mobilen Ständen auf der Straße: Es gibt immer weniger Corona-Test-Zentren. Wer sich dieser Tage durch Berlin bewegt, stellt fest, dass nicht mehr überall Schnelltests angeboten werden, wie noch vor zwei, drei Monaten. Sterben die Testzentren, die so plötzlich überall wie Pilze aus dem Boden schossen, nun genauso schnell wieder aus? Lohnt sich das Geschäft künftig noch?

Jule Teufel sitzt vor ihrem Lieblingslokal in Kreuzberg: das Café Lilie in der Muskauer Straße, das die junge Ärztin mit einem Testzentrum retten wollte. Die Berliner Zeitung traf die 33-Jährige im Januar, als sie gerade eröffnet hatte, und im April, als die Testzentren über fehlende Zuschüsse klagten. Nun ist es Anfang September und Teufel sagt: „Ich bin mir unsicher, ob wir ab Oktober weitermachen.“ Dann sind Tests nicht mehr gratis, der Staat erstattet sie nicht mehr, die meisten Leute müssen selbst zahlen.

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