Berlin - Seit mindestens anderthalb Jahrzehnten heißt es über Berlin immer wieder, es werde – knapp 800 Jahre nach seiner Gründung – nun endlich erwachsen. Meistens geht es dann darum, dass irgendein teures Restaurant eröffnet hat, dass es in einem neuen Geschäft was Tolles zum Anziehen gibt oder dass die Leute in irgendeinem Viertel weniger Party und mehr Kinder machen. Diese Entwicklungen sind manchmal begrüßenswert, manchmal im Grunde egal, oft aber auch nicht zu verstehen, wenn man den Kontext ignoriert. Und der lässt sich allzu oft so zusammenfassen: Berlin wird nicht erwachsen, das ist es längst. Es wird einfach nur teurer.

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