Berlin - Anfang Januar sollte im Kulturausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses das Thema „Berlin übernimmt Verantwortung für seine koloniale Vergangenheit“ behandelt werden, das fiel jedoch coronabedingt aus. Nun steht die Frage, ob die Thematik ohne demokratische Aussprache und Diskussionen mit Experten durchgewinkt wird. Dabei ist eine Aussprache gerade zu diesem Thema wichtig – existieren doch bei vielen hierüber mehr Annahmen als Tatsachen.

Selbst im Berliner Parlament wird von einigen Abgeordneten die Behauptung aufgestellt, man müsse sich „endlich“ mit der kolonialen Vergangenheit in Deutschland befassen. Das geht an der Wirklichkeit weit vorbei. Nicht wenige Fachexperten warnen davor, die eigene Unkenntnis als Maßstab für angebliche Realitäten in der Gesellschaft heranzuziehen.

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