Berlin - Die Eltern und Kinder, die am Mittwoch zur beliebten Rodelbahn in der Parkaue in Lichtenberg kamen, konnten es einfach nicht glauben: Über Nacht war eine riesige schneelose Fläche auf der Rodelbahn entstanden – 15 Meter breit, 20 Meter lang. Wie ein dunkler Scheitel zog sich die Schneise über einen weiten Teil des weißen Hügels und Rodeln war nur noch auf den schmalen Rändern des Abhangs möglich. Sollte der Schnee tatsächlich restlos getaut sein in einer Nacht mit minus zehn Grad? Schnell war der Verdacht zu hören: Das kann doch nur ein Anschlag auf die Rodelbahn gewesen sein.

Während die Eltern oben an den verbleibenden rodeltauglichen Abhängen standen, sinnierten sie darüber, wie der Schnee verschwunden war. Salzhaltige Lauge? Chemische Substanzen? Oder doch Tauwetter? Letzteres wohl kaum. Da waren sich die Eltern sicher. So ein bisschen Wärme kann wohl kaum dafür sorgen, dass so viel Schnee so schnell taut und dass der Boden auch noch ganz nass ist, obwohl das Thermometer doch Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt anzeigt.

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