Potsdam/Strausberg - Im Seniorenheim ProCurand in Strausberg traf Anfang dieser Woche erstmals ein Impfteam aus dem nahe gelegenen Krankenhaus ein. Über neun Wochen sind seit Beginn der Impfkampagne in Brandenburg vergangen, in denen hochgefährdete Bewohner ohne Impfstoff blieben. Dabei hatte auch dieses Heim einen Corona-Ausbruch mit Sterbefällen. Doch selbst jetzt wurden nicht alle Bewohner des Seniorenheimes geimpft, sondern nur die eine Hälfte, die in stationärer Pflege. Alle dringenden Bitten des Heimleiters, doch bei dieser Gelegenheit gleich alle Bewohner seiner Einrichtung zu impfen, lehnte das Gesundheitsministerium ab. Der Impfstoff sei knapp. Und so brachte das Impfteam aus dem Krankenhaus Strausberg nur Stoff für die halbe Belegung mit. Selbst vier übrig gebliebene Dosen gingen am Ende des Tages nicht an die Hochbetagten eine Etage tiefer. 

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