Berlin - „Potse bleibt!“ – So lautet schon seit Jahren der Slogan eines der ältesten Jugendzentren Berlins. Seit 50 Jahren verwaltet sich das Potse-Kollektiv selbst und ist immer wieder von Verdrängung bedroht. Seit Anfang 2019 ist die Potse besetzt, nachdem der Mietvertrag nicht verlängert wurde, für den 19. Mai ist nun eine Räumung angekündigt. Nach dem Jugendzentrum Drugstore muss dann auch die Potse aus der Potsdamer Straße 180 ausziehen. Alternative Räumlichkeiten sind im Gespräch.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen teilte der Berliner Zeitung auf Anfrage mit, dass sie momentan einen Mietvertrag für die Zollgarage des ehemaligen Flughafen Tempelhofs erarbeite und bereits den Einbau einer Trinkwasser Ver- und Entsorgung in Auftrag gegeben habe. Das Kollektiv zeigt sich offen für diese Lösung, stellt sich aber auch klar gegen eine Räumung und weist darauf hin, dass ähnliche Versprechungen in der Vergangenheit des Öfteren ins Leere liefen.

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