Berlin - Es ging um die Daseinsvorsorge, um Gesundheit für die Hauptstadt und darum, was sie kosten wird. Deshalb war Matthias Kollatz am Mittwoch bei der Vorstellung des Programms „Vivantes – Strategie 2030: Leben in Berlin“. Der SPD-Politiker steht dem Aufsichtsrat des landeseigenen Klinikkonzerns vor und ist Finanzsenator. Und deswegen hat Kollatz auch erklärt, dass Gesundheit teuer ist. Er hat das am Beispiel der Pandemie getan.

Zwei Drittel der zusätzlichen Kosten für die Behandlung von Corona-Patienten, hat der Senator gesagt, tragen Vivantes und die Uniklinik Charité. „Im vergangenen Jahr waren das 35 Millionen Euro“, sagt Kollatz. Noch steht der Bericht der Wirtschaftsprüfer aus, aber auf diesen Betrag soll es wohl hinauslaufen. Kollatz ist dieses Beispiel deshalb wichtig, weil sich an der Krise plastisch zeige, dass Daseinsvorsorge nicht allein durch die Beiträge der Versicherten zu leisten ist.

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