Im Unterricht sitzen die Schüler verteilt mit einem Sicherheitsabstand im Klassenraum.
Foto: Berliner Zeitung/Carsten Koall

BerlinCorona-Fälle bei Menschen, die Schulen oder Kitas besuchen, sind unangenehm, aber zu managen, wenn es so läuft wie am privaten Heinz-Berggruen-Gymnasium in Charlottenburg-Wilmersdorf: Am Tag, nachdem dort die Infektion einer Schülerin bestätigt worden war, eröffnete das bezirkliche Gesundheitsamt vor Ort eine mobile Teststation und testete alle Kontaktpersonen. 

Von solchen Zuständen können die Eltern in Tempelhof-Schöneberg nur träumen: Als an der privaten katholischen Grundschule St. Franziskus wegen eines infizierten Erziehers 70 Hortkinder in die Quarantäne mussten, warteten die betroffenen Familien vier Tage bis zu ihrem Testtermin im Gesundheitsamt. Ein Elternteil, das ungenannt bleiben möchte, berichtete der Berliner Zeitung, die Hotline habe ihnen erst die falsche Adresse für das Gesundheitsamt genannt. Und dann seien sie dort mit der Auskunft empfangen worden, man habe erst einen Tag später mit den St. Franziskus-Kindern gerechnet und sei nun „gar nicht auf sie vorbereitet“. Unterdessen habe sich schon eine Schlange mit potenziell infizierten Kindern gebildet. Immerhin: Sie wurden dann doch getestet, und das Ergebnis erfuhren die Familien telefonisch gleich am nächsten Tag.

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