BerlinKarina Jehniche klingt erleichtert am Telefon. Sie ist die Direktorin der Christian-Morgenstern-Grundschule in Spandau und hat gerade erfahren, dass die schrittweise Öffnung der Berliner Schulen verschoben wird. Neuer Starttermin ist nun voraussichtlich der 25. Januar, trotz des Lockdowns wegen der Corona-Pandemie. „Ich finde das gut und richtig“, sagt Jehniche zu der Entscheidung, die Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Freitagabend bestätigte. Ursprünglich hätte bereits in der kommenden Woche schrittweise der Präsenzunterricht wieder aufgenommen werden sollen, zunächst für die Abschlussjahrgänge. Nun bleibt es vorerst beim angeleiteten Lernen zu Hause, beim Homeschooling.

Wenn es nach der Spandauer Direktorin ginge, sollten ihre Schüler sogar bis zum Beginn der Winterferien daheim unterrichtet werden. Die beginnen am 1. Februar. „In der letzten Woche vor den Ferien passiert ja ohnehin nicht mehr viel“, sagt Jehniche.

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