BerlinNorbert Raeder sitzt allein in einem Tanzsaal und blickt müde auf das Parkett. Vor einem Jahr um die gleiche Zeit haben hier seine Gäste bei Oldie- und Schlagerabenden, Karaoke und Live-Konzerten bis zum Morgengrauen gefeiert. Doch seit acht Monaten ist es still geworden im „Kastanienwäldchen“. Die Coronakrise hat die Event-Gaststätte komplett lahmgelegt. Seitdem versucht der 51-Jährige verzweifelt, seine Existenz und auch die seiner drei Mitarbeiter zu retten, und scheitert dabei immer wieder an den Auflagen der Politik.

„Ich bin mit meinen Nerven am Ende und weiß nicht, wie es weitergehen soll“, sagt Norbert Raeder, der sonst sehr pragmatisch ist und fast immer für alles eine Lösung weiß. Auch bei seinen Mitmenschen. Seit Jahren engagiert er sich für wohnungslose Menschen in seinem Kiez. Nun hat er selbst existenzielle Sorgen.

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