Berlin - Zu keiner anderen Zeit im Jahr werden so viele Lichter angezündet wie in der Weihnachtszeit. Ob die vier Kerzen auf dem Adventskranz, ein einzelnes Teelicht für die kalten Hände unter einer Brücke oder gleich ein ganzes Lichtermeer im Vorgarten.  Das Licht ist der Kontrast zur dunklen Jahreszeit mit ihren langen, kalten Nächten; das Licht  signalisiert Wärme, Anteilnahme, Nähe - gerade wegen des aktuellen Abstandsgebotes. Vermutlich bleiben deswegen dieses Jahr besonders viele Menschen vor dem Gartenzaun von Hannelore Rich und Mike Petschelies in Mahlsdorf stehen.

Hunderte Lichter erhellen ihren Garten, sobald das letzte Abendrot am Himmel verglüht ist: Engel, Weihnachtsmänner, Pinguine, Schlitten, Sterne und noch mehr weihnachtliches Getier stehen in ihrem Garten. Seit vielen Jahren schon schmückt Hannelore Rich ihr kleines Reich so. Anfang November nimmt ihr Mann dafür sogar extra eine Woche Urlaub. Alle Figuren müssen  vom Dachboden geholt, ausgepackt, sorgfältig platziert und verkabelt werden. Und wenn dann endlich der letzte Stecker sitzt, kann die Weihnachtszeit beginnen.

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