BerlinFür Bühnenbauer, Soundmischer oder Maskenbildner „brennt es jetzt lichterloh“, sagt Dirk Wöhler, Präsident des Berufsverbandes Discjockey und Initiator der „Alarmstufe Dunkelrot“: Die versprochenen Novemberhilfen der Regierung seien noch immer nicht angekommen. „Für mindestens 4,5 Millionen Menschen, die in der Branche arbeiten, gibt es keine besinnlichen Weihnachten.“

Um darauf aufmerksam zu machen, hat Wöhler mit seinen Mitstreitern am Mittwoch vor dem Brandenburger Tor ein zwölf Meter langes und 4,5 Meter hohes T.Rex-Skelett aufgebaut. Davor steht ein Sarg mit dem Wort „Veranstaltungsbranche“. Kunst und Kultur hungerten langsam aus, sagt Wöhler, der Geschäftsführer einer Eventagentur in Braunschweig ist.Klare Kante der Regierung gefragtMan demonstriere nicht, weil man gegen irgendwelche Hygieneauflagen der Politik sei. „Da sind auch einige richtige Entscheidungen zum Schutz der Bevölkerung getroffen worden“, sagt Wöhler. Aber er frage sich schon, warum beispielsweise Theater mit gutem Lüftungssystem und Abstandsregeln nicht öffnen dürften, während die Menschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln dicht an dicht stünden.

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