BerlinWeihnachten, schön und gut – vor unserem Fünfgeschosser ist ganzjährig Bescherung. „Zu verschenken“, teilt stets ein handgeschriebener Zettel mit, der den Gaben beigefügt ist. Im Moment warten zwei Paar Schuhe darauf, jemanden glücklich zu machen: schwarze Pumps und gefütterte Stiefel. Leider dürften sie mir nicht passen, die Stiefel, die Pumps sind nicht mein Stil. Außerdem werden die Schuhe inzwischen schön durchnässt sein, so lange, wie sie schon Parterre auf dem Fenstersims im Regen stehen.

Der Buddha als Kerzenständer ging deutlich schneller weg. Und bei Liselotte Welskopf-Henrich hätte ich wetten sollen, dass es keine zwei Stunden dauert: „Harka, der Sohn des Häuptlings“, dazu „Top und Harry“, den Beschenkten habe ich sogar noch gesehen. Ein Mann, Mitte dreißig, seiner Begleiterin erläuterte er, diese Art Romane in der Jugend gelesen zu haben.

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