Berlin - „Geschlossen!“ stand an der Tür. Das war ein kleiner Schock für mich an einem Sonnabendmorgen im März, der erste Lockdown hatte gerade begonnen. Viele Jahre fing mein Wochenende im Barcomi's in Mitte an, im Hof in der Sophienstraße, durch den man zur Gipsstraße gelangt. Im Barcomi's traf ich jeden Sonnabend zur selben Zeit denselben Freund. Ich kam immer zu früh – er in der Regel zu spät.

Das Barcomi’s war ein Anker für mich, ein Fixpunkt. Es gab dafür keinen  besonderen Grund, wir hätten uns auch in jedem anderen Café treffen können, es gibt hippere Läden in Mitte, auch ruhigere und solche mit größerer Auswahl. Aber wir trafen uns immer im Barcomi's.

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