Berlin - Als der Genezarethkirche Flügel wuchsen, stand sie noch in einer anderen Stadt. Es war kurz nach der Jahrtausendwende. Der Flughafen Tempelhof war noch in Betrieb, und der Schillerkiez lag mitten in seiner Einflugschneise. Ein abgehängter Winkel West-Berlins, verlärmt und arm. Der Kirche – wie auf einer Insel gelegen in der Mitte des Herrfurthplatzes – hatten schon die Nazis den Turm genommen. Er war den Flugzeugen im Weg, es blieb nur ein Stummel. Später fielen Bomben, ließen nur eine Ruine übrig, die mit einfachen Mitteln wieder aufgebaut wurde. In diese Versehrte investieren?

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