Für DDR-Bürger war es ein Ort der Angst. Niemand wollte im neunstöckigen Gefängnisbau des Volkspolizeipräsidiums in der Nähe des Alexanderplatzes landen. Doch oft war das Gefängnis mit seinen über 140 Zellen sogar überbelegt mit Menschen, die „zur Klärung eines Sachverhaltes“ dort festgehalten wurden. Viele Kriminelle saßen ein, aber auch politische Häftlinge oder langhaarige Straßenmusikanten, die einfach mal so von der Polizei mitgenommen wurde. Auch Toni Krahl, später Sänger der Band City, war hier inhaftiert, weil er 1968 gegen Einmarsch sowjetischer Truppen in Prag protestiert hatte.

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