Es dunkelt schon, als sich Andreas H. am 14. November 1979 gegen halb sechs Uhr abends der Berliner Mauer nähert. Von Falkenhöhe aus, einem gegenüber dem Spandauer Forst gelegenen Ortsteil von Falkensee, läuft er ohne zu zögern auf die Grenzanlagen zu. Mit schnellen Handgriffen löst er drei Verriegelungen einer Tür in dem Streckmetallzaun. Er schlüpft hindurch, verschließt das Tor wieder und geht in westlicher Richtung weiter, bis der Zaun rechts von ihm von einer Grenzmauer abgelöst wird. Nach weiteren 100 Metern macht die Mauer einen rechtwinkligen Knick in nördlicher Richtung. Geradeaus versperren Stacheldrahtrollen, die auf drei Pfählen gelagert sind, den Weg.

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