Berlin - Es ist richtig, dass der Berliner Senat die sogenannte 2G-Regelung, die Kinder unter zwölf Jahren vom Sozialleben ausschließen sollte, schnell korrigiert hat. 2G bedeutet, dass verschiedene Gaststätten- und Veranstaltungsbetreiber entscheiden können, ob sie künftig nur noch Geimpfte und Genesene (2G) in ihre Innenräume lassen wollen, dann auch ohne Abstand und Maske. 3G, wie bisher, würde Getestete einschließen. Ausnahmen für Kinder sollte es nicht geben, hatte Dilek Kalayci, die SPD-Gesundheitssenatorin, am Dienstag gesagt, zum Entsetzen vieler Eltern. Die beschlossene Regel hätte bedeutet, dass Kinder unter zwölf von Besuchen in Restaurants, Zoos, Theatern, Kletterhallen, Kinos ausgeschlossen werden können. Auch wenn die Entscheidung revidiert wurde, bleibt sie skandalös.

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