Denn am Freitag reagierten namhafte Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates für die Ausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ und Abgeordnete mit Unverständnis auf die Entscheidung des Senats, dass der Granitkopf des Lenin-Denkmals vom früheren Leninplatz in Friedrichshain nicht in der neuen Ausstellung gezeigt werden darf. „Der Leninkopf hat im aktuellen Ausstellungskonzept einen wichtigen Stellenwert“, sagte der Präsident des Deutschen Historischen Museums (DHM), Alexander Koch, der Berliner Zeitung. „Ich wünschte, dass die Verantwortlichen die gebotenen Chancen einer Präsentation des Leninkopfes sähen.“

Auch der Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Andreas Nachama, gehört zum Wissenschaftlichen Beirat. Am Freitag sagte Nachama dieser Zeitung, er sei „sehr überrascht“ gewesen, als er von der Entscheidung erfahren habe. Wie berichtet, gehörte der dreieinhalb Tonnen schwere Kopf des Lenin-Denkmals bisher zu den bedeutendsten der über 100 Originalexponate der Ausstellung, die im kommenden Frühjahr eröffnen soll.

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