Berlin - In der Debatte über den Mietendeckel hat sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Montag für die Pläne zu einer stärkeren Begrenzung der Wohnkosten ausgesprochen. „Wir stehen hinter dem Senatsziel, alles auszuschöpfen, was rechtlich möglich ist“, sagte DGB-Chef Christian Hoßbach. Die Maßnahme müsste jedoch eingebettet sein in verstärkte Neubauaktivitäten des Landes.

Am Montag startete mit einer Erörterungsveranstaltung im Hause von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) die Beteiligung der Verbände am Gesetz zum Mietendeckel. Wie berichtet, soll dieser auf Landesebene den Anstieg der Wohnkosten für fünf Jahre bremsen. Dafür sollen die Mieten eingefroren werden. Das Einfrieren der Mieten soll an die Einführung von Mietoberwerten gekoppelt werden. Liegt die eingefrorene Miete unter der Obergrenze, darf der Vermieter die Miete um 1,3 Prozent jährlich erhöhen, sofern die Obergrenze nicht überschritten wird.

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