Berlin - Der aufsehenerregende Schusswaffeneinsatz der Polizei gegen den bewaffneten Mann in Wedding hat unter Innenpolitikern zu eher besonnenen Reaktionen geführt. Unisono erklärten die zuständigen Sprecher der Abgeordnetenhausfraktionen, dass das Geschehen erst genau ermittelt werden müsse, bevor man über mögliche Konsequenzen reden könne.

„Man kann sich nicht auf Grundlage eines zusammengeschnittenen Handyvideos von 59 Sekunden Dauer ein Urteil bilden“, sagte der CDU-Innenexperte Peter Trapp. Die Senatsverwaltung für Inneres verwies auf laufende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Nur die Polizeigewerkschaft im Beamtenbund (DPolG) glaubt, eine „deutliche Lücke“ bei den polizeilichen Einsatzmitteln ausgemacht zu haben.

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