Berlin - Nach dem tödlichen Unfall eines Porsche-SUV in Mitte verdichten sich Hinweise, dass der Fahrer einen epileptischen Anfall hatte. Der 43-Jährige soll, wie es aus Ermittlerkreisen heißt, vor der Fahrt ein Epilepsie-Medikament eingenommen haben. Die Polizei wollte den Verdacht am Montag auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren. Polizeipräsidentin Barbara Slowik sagte am Rande des Innenausschusses am Montag: „Wir schließen nach wie vor definitiv medizinische Gründe nicht aus.“ Zuerst hatten Berliner Morgenpost und Tagesspiegel darüber berichtet.

Konkreter ist der Versuch der Polizei, die Krankenakte des Fahrers zu beschlagnahmen. Dazu muss die Staatsanwaltschaft die Sicherstellung der Akte einleiten. Ob dies bereits geschehen ist, war am Montag nicht zu erfahren. Ein Gutachter soll der Polizei außerdem helfen, den Unfallhergang zu rekonstruieren.

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