Die Berliner Polizei hat am Samstag erstmals bei einem Einsatz getwittert. Die Beamten verschickten live Kurznachrichten über eine Demonstration linker Gruppen im Stadtteil Moabit. In ihren ersten Tweets gaben sie Hinweise zur Route der Protestler...

... und begrüßten die Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern:

Viele Follower hat die Polizei hinzugewonnen: Nach den ersten 17 Tweets folgen bereits 1651 Menschen der Polizei.

Es gibt auch Kritik an der Art und Weise wie die Polizei twittert, die die gleichen Hashtags wie die Demonstranten benutzt.

Der Politiker Christoher Lauer, der noch im letzten Jahr in einem Gastbeitrag für die FAZ mit der Überschrift "Twitter ist für mich gestorben" von sich reden machte, gibt der Polizei ein paar Twitter-Tipps:

Per Twitter wollen die Ermittler auch künftig über große Einsätze informieren; „weil wir mit allen Mitteln, die wir haben, kommunizieren möchten mit den Menschen“, sagte ein Polizeisprecher. Seinen Angaben zufolge twitterten am Samstag zwei Mitarbeiter im Hauptquartier unter dem Account @PolizeiBerlin_E. (BLZ/dpa)