Berlin - 13 weitere U-Bahnhöfe sind in die Berliner Denkmalliste aufgenommen worden. Die in der Nachkriegszeit zwischen den 1960er und 1970er Jahren entstandenen Stationen liegen alle im Westen der Stadt. Das Landesdenkmalamt folgte mit der Maßnahme einer Forderung der „Initiative Kerberos“ aus dem Jahr 2016. Mitglieder der Initiative sind unter anderem auch Architekturgeschichtsprofessoren aller Berliner Universitäten.

Die Stadtplanerin Stadtplanerin Verena Pfeiffer-Kloss sagt: „Mit der jetzigen Unterschutzstellung von 13 weiteren Stationen vor allem der 1960er und 1970er Jahre ist die Kulturverwaltung unseren Vorschlägen im Wesentlichen gefolgt. Die Berliner Denkmalliste bildet jetzt den Westberliner U-Bahnbau von der frühen Nachkriegszeit bis in die späten 1980er Jahre ab.“

Das sind die neu unter Denkmalschutz gestellten Bahnhöfe:

U-Bahnhof Parchimer Allee (Werner Düttmann, 1960-63, Eröffnung 1963)

U-Bahnhof Alt-Tempelhof (Bruno Grimmek, 1961-62, Eröffnung 1966

U-Bahnhof Westphalweg (Rainer G. Rümmler, 1963-64, Eröffnung 1966)

U-Bahnhof Alt-Mariendorf (Rümmler, 1962-64, Eröffnung 1966)

U-Bahnhof Möckernbrücke (U7) (Rümmler, 1962-65, Eröffnung 1966)

U-Bahnhof Zwickauer Damm (Rümmler, 1967-69, Eröffnung 1970)

U-Bahnhof Kleistpark (Rümmler, 1967-69, Eröffnung 1971)

U-Bahnhof Eisenacher Straße (Rümmler, 1968-70, Eröffnung 1971)

U-Bahnhof Nauener Platz (Rümmler, 1969-1975; Eröffnung 1976)

U-Bahnhof Konstanzer Straße (Rümmler, 1969-73, Eröffnung 1978)

U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz (Rümmler, 1973-78, Eröffnung 1978)

U-Bahnhof Jungfernheide (Rümmler, 1974-77, Eröffnung 1980

U-Bahnhof Mierendorffplatz (Rümmler, 1974-77, Eröffnung 1980)

(BLZ)