Berlin - Die Zahl antisemitischer Vorfälle hat in Berlin im vergangenen Jahr zugenommen. Zwar erfasste die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus RIAS etwas weniger körperliche Angriffe. Doch jene Bedrohungen und Attacken, die es gab, fanden vermehrt im Wohnumfeld der Betroffenen statt. Außerdem quoll – stärker noch als je zuvor – das Internet über mit Beleidigungen, Bedrohungen und Verschwörungstheorien.

Fast jeder fünfte Vorfall hatte einen Bezug zur Corona-Pandemie. Verschwörungsideologen haben hier ein aktuelles Thema gefunden und fluten das Internet mit ihren Behauptungen von der großen Verschwörung, hinter der jüdische Kreise, Israel und die – als antisemitische Chiffre verwendet – „Hochfinanz“ stecken.

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