Berlin - Auch Friseurbetriebe sind coronabedingt geschlossen – und sie haben es zusätzlich schwer. Denn sie werden in der Politik gern als exemplarische Beispiele benutzt: Entweder dafür, dass viele der Betriebe wegen der harten Regeln bald pleite sein werden. Oder dafür, dass es sich bei ihren Dienstleistungen doch eher um einen kleinen Luxus handelt, dessentwegen doch nicht der Tod von Menschen in Kauf genommen werden darf.

Nun haben in allen Bundesländern Friseure und Friseurinnen Klagen gegen die Schließungsverordnungen bei den jeweiligen Verwaltungsgerichten eingereicht. „Wir wollen mit dem Eilantrag erreichen, dass wir schnellstmöglich wieder öffnen dürfen“, sagt Nadine Potrafke, die die „Friseurwerkstatt“ in Neuenhagen betreibt. Den juristischen Weg in Brandenburg geht sie für die Initiative „Friseure in Not“ und damit im Namen von 7000 Betrieben.

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