Berlin - Im dichten Schneetreiben klettern wir durch ein Gebüsch in Kreuzberg, auf der Suche nach dem Biber. „Nach unten gucken“, warnt die Stadtnatur-Rangerin Kristina Roth. „Hier machen auch Hunde hin.“ Noch ist nichts zu sehen. Dann zeigt Roths Ranger-Kollegin Janet Huber mit einer Taschenlampe die Bissspuren an einem Baum: Er war also hier …

Der Biber erobert Kreuzberg! Es war Ende Januar, als mich die Meldung elektrisierte. „Ich freue mich, dass sich Wildtiere in Friedrichshain-Kreuzberg wohlfühlen“, teilte Bezirksstadträtin Clara Herrmann mit. „Nun sind auch einige Biber im Landwehrkanal aktiv. Insgesamt wurden fünf Biberbauten gesichtet.“ Nach all den Negativ-Nachrichten im Lockdown endlich jemand, dem es gerade gut geht! Ohnehin scheint einigen Wildtieren das heruntergefahrene Menschenleben ganz gut zu bekommen, die Natur ist ein Krisen-Gewinner.

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